Aktuelles

Engagement Global - hilfreiche Partnerschaft

August 2020

November 2019 haben wir einen Hinweis bekommen, dass es bei Engagement Global, einer 100%igen Tochtergesellschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), eine neue Einheit gibt, die NGO's zusammenbringt, einerseits solche, die Refi-nanzierungsmittel für ihre vom BMZ geförderten Projekte benötigen und Förderstiftungen, die keine eigenen Projekte entwickeln, aber vom BMZ geförderte Projekte unterstützen wollen. Mit dem Kontakt zu der Stiftung Childaid Network haben wir unseren Wunschpartner gefunden und in-zwischen für zwei Projekte im Nordosten Indiens eine (Teil-) Refinanzierung der Eigenmittel zu-gesagt. 

Aufgrund der guten Erfahrungen war es für uns keine Frage, dass wir bei einer Anzeigenkampagne,  die für den neuen Service werben soll, dabei sein wollen. mit unserer Aussage:

"Die Vernetzungsarbeit von Engagement Global ist für uns wertvoll,

weil wir durch sie einen Projektpartner gefunden haben,

der unsere Ideale teilt und Projekte entwickelt, die wir gerne unterstützen."

Verjüngung im Kuratorium

Juni 2020

Am 30. Juni 2020 wurde Mira E. Klix neu in das Kuratorium der Stiftung gewählt. Damit ist das 5-köpfige Gremium wieder komplett. Mira ist 28 Jahre jung, bereits fertige Ärztin und arbeitet zielstrebig an Ihrem Berufsziel, Fachärztin für Kinderchirurgie zu werden. Derzeit arbeitet sie in Zürich. Ihr persönliches Bestreben, Kindern und Jugendlichen medi-zinisch zu helfen, ergänzt sie durch das Engagement für die Bildung junger Menschen. 

Wir ihr Nachname erkennen lässt, ist Mira mit den Stiftern verwandt. Das gibt Hoffnung, dass die Rivera-Stiftung langfristig durch das Engagement der Stifterfamilie gestützt wird.

Bangladesch - Förderung von drei Grundschulen 2016-19 erfolgreich

Mai 2020

2016-2019 förderten wir den Betrieb von drei "Anandalok"-Grundschulen im besonders be-nachteiligten Nordwesten von Bangladesch. Die Schulen, in den vorangegangenen Jahren mit Bundesmitteln und unserer Hilfe errichtet, zeichnen sich im Vergleich zu staatlichen Schu-len durch einen besonders hochwertigen Un-terricht aus. Alle haben eine Vorschulklasse, die Klassen sind klein (max. 30 Schüler*innen), die Lehrer*innen sind in kinderzentrierten didakti-schen Methoden geschult und werden von Schulmanager*innen begleitet.

Das Ergebnis lässt sich sehen:

- anders als in staatlichen Schulen fand der Unterricht regelmäßig statt.

- 725 Kinder besuchten in den Projektjahren die Schulen.

- Die Anwesenheitsrate war 94%.

- 242 Kinder schlossen die Grundschule nach der 5.Klasse mit sehr guten Ergebnissen ab. Alle   

  führten ihren Bildungsweg an einer Sekundarschule fort.

Einer der Schüler - Dolon Roy nahm Ende 2019 an eine landesweiten Schreibwettbewerb teil und hat es mit sieben weiteren Schülern *innen in die Endausscheidung in der Hauptstadt Dhaka geschafft. Das Ergebnis steht noch aus. Dolon ist optimistisch. Wenn er gewinnt, wird ihm der Preis von der Premierministerin Bangladeschs überreicht. 

Dolon wurde zum Vorbild für seine Mitschüler *innen und erfuhr Unterstützung durch das ganze Dorf.

Wie kann der nachhaltige Bestand der geförderten Schulen gesichert werden?

Der lokale Projektpartner in Bangladesch gründete 2017 den Anandalok-Trust, der zunehmend die finanzielle und inhaltliche Verantwortung für die Schulen übernimmt. Es wurde ein Fundraising-Kon-zept entwickelt, das für die finanzielle Nachhaltigkeit sorgen soll. Außerdem gibt Schulfonds, in die die Dorfgemeinschaften an den Anandalok-Standorten - je nach Einkommen - einzahlen.

Wir danken allen, die sich hier engagiert haben und wünschen den Schulen weiterhin viel Erfolg.

Corona-Zeiten  -  was macht das mit unseren Projekten?

April 2020

In der 2. März-Hälfte reagierten die meisten Staaten mit einem Lockdown praktisch aller Lebens-bereiche. Geschlossen wurden in allen Partnerländern auch Schulen und andere Bildungseinrich-tungen. Unsere Partnerorganisationen in Guatemala, Uganda, Tansania, Bangladesch und Indien versuchen nun vor allem über digitale Kanäle zu Lehrern und Ausbildern*innen Kontakt zu halten und auf diesem Wege z.B. Lerninhalte weiterzuentwickeln und auf eine digitale Plattform zu bringen. 

In Guatemala, wo Schwerpunkt die Berufsausbildung ist, bemühen sich die Ausbilder des lokalen Partners FUNDAP darum, den Kontakt zu ihren "Azubis" zu halten und bieten Schulungen über Youtube an. Die Teilnehmer der Kurse drehen ihrerseits Kurzvideos mit den Ergebnissen ihrer Arbeit. Auf der anderen Seite steigt die Not der bisher schon armen Bevölkerung. Manche Groß-grundbesitzer haben die Bezahlung der Tagelöhner gekürzt, so dass sich die Familien gezwungen sehen, ihre Kinder wieder auf die Felder zuschicken, und manche ihre Ausbildung aus finanziellen Gründen abbrechen. 

In Uganda wurde der zweite von uns geförderte Ausbildungskurs für Solartechniker mit 13 Teilneh-mer*innen für unbestimmte Zeit unterbrochen. Unsere Partnerorganisation hat umgehend eine Spendenaktion gestartet, deren Mittel in die Solarausstattung von Krankenstationen fließen, um die medizinische Versorgung  in Zeiten der Corona-Pandemie zu verbessern. 

In Tansania wurden alle Schulen bis nach den Osterferien geschlossen, so dass derzeit keine Akti-vitäten zur Leseförderung stattfinden. Immerhin geht der Bau des Bibliotheksgebäudes für die Relijuu Grundschule weiter.

In Bangladesch, wo wir aktuell das dritte Grundbildungsprojekt des Netz e.V. fördern, sind die loka-len Partner einerseits bemüht, in den unterstützen Schulen Kindern Aufgaben per Handykontakt aufzugeben, die diese von zuhause aus bearbeiten können. Noch größeren Raum nimmt die Aufklä-rungsarbeit zum Umgang mit dem Virus und Lebensmittelhilfe sowie medizinische Versorgung der ärmsten Familien, die akut ohne Einkommen sind.

In Assam/Nordost-Indien ist das schulische Leben ebenfalls zum Stillstand gekommen, so dass das gerade erst zugesagte Projekt der Stiftung Childaid Network zur Verbesserung der Bildungssituation in dem indischen Teilstaat noch nicht gestartet ist. Unser Projektpartner ist zusammen mit seinen lokalen Partnern mit 670 Projektlokationen vernetzt, so dass Überlegungen im Raum stehen, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes, der GIZ sowie der KfW an diesen Standorten Nothilfe zu leisten.

In Deutschland konnte der Chancenwerk e.V. durch die Schulschließungen Mitte März des Jahres die Lernförderung  an den Partnerschulen nicht fortführen und damit auch nicht das von uns an drei Gesamtschulen geförderte Programm Cosinus. Um den Kindern, die die Lernförderung beson-ders nötig haben und ihr Basiswissen aufbessern wollen, nicht unbetreut zu lassen, hat Chancen-werk die Logistik unter dem Titel cosinus@home innerhalb von 14 Tagen umgestellt und versendet die Lernmaterialien nach Hause. Die ausgefüllten Übungshefte können via Freiumschlag zurückge-schickt werden. Danach erhalten die Kinder ein neues Übungsheft.

Wir danken allen unseren Partnern für die schnelle und gute Reaktion auf die Herausforderungen, die das Corona-Virus uns allen bereitet.

Neue Projekte auch in Corona-Zeiten

März 2020

Am 18.3.2020 stimmte das Kuratorium über drei Projektanträge ab. Da zu dem Zeitpunkt der Corona-bedingte Lockdown schon begonnen hatte, konnte die geplante Sitzung nicht stattfinden. Insoweit stimmten  die Kuratoren über die Tagesordnungspunkte schriftlich ab - auch über drei Projektanträge. Für die eigentlich angesagte Videokonferenz müssen wir noch üben.

Über die dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusam-menarbeit und Entwicklung (BMZ) nahestehende Organisa-tion Engagement Global gGmbH sind wir in Kontakt mit der Stiftung Childaid Network in Königstein gekommen, die in vier Ländern Südostasiens bedürftigen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung ermög-licht. Unsere ersten Kontakte verliefen sehr positiv, so dass wir keine Bedenken hatten, dem Kura-torium ein erstes Projekt mit dem neuen Partner vorzutragen.

In dem besonders armen indischen Teilstaat Assam will Childaid Network die Verbesserung des Unter-richts an staatlichen Schulen durch verschiedene Maßnahmen fördern. U.a. soll mit einem schüler-zentrierten Unterricht, der Verbesserung der Unter-richtsqualität in Naturwissenschaften und Mathema-tik, sowie dem Lernen der Amtssprache Assa-mesisch, die viele Schüler nicht sprechen, in dem aber der Unterricht erteilt wird, mehr als 10.000 Schüler* innen erreichet werden.

Ein Teilprojekt beinhaltet den Aufbau von acht Lern-zentren für in Wäldern lebende Flüchtlingskinder, die keine Schule zur Verfügung haben, sowie den Betrieb von 10 Förderzentren, die Nachhilfe und Brückenkurse für diejenigen Kinder anbieten, die nur unregelmäßig weiter entfernte Schulen besuchen können.

Das Gesamtprojekt wird zu 75% mit Mitteln des BMZ gefördert. Für das Teilprojekt "Lernzentren in Waldgebieten" haben wir die Refinanzierung des 25%igen Selbstbehalts in Höhe von € 22.000  verteilt über vier Jahre zugesagt.

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Bereits im Herbst 2019 hatten wir unserem lang- jährigen Partner Netz e.V. Refinanzierungsmittel für Maßnahmen zur Verbesserung des Unter-richts an 12 staatlichen Grundschulen in Bangladesch zugesagt. Durch eine nachträglich genehmigte höhere BMZ-Förderung können wir mit einem mäßig gesteigerten Förderbetrag von jetzt € 22.000 über 4 Jahre die Maßnahmen an 40 - statt an 12 - Grundschulen unterstützen. Mit den Mitteln sollen u.a. 12 Vorschulklassen gebaut und betrieben werden, generell Schulgebäude und Lernmaterialien verbessert, 20 Bildungs-sozialarbeiterinnen eingestellt und nicht zuletzt die Lehrer*innen in modernem, schülerzentriertem Unterricht geschult werden.

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Vom Kuratorium genehmigt wurde auch jetzt schon die Fortsetzung des Cosinus-Programms für das Schuljahr 2020/21, das Schülern der Sekundarstufe 1 helfen soll, sich fehlende Basiskompeten-zen in Mathematik, Deutsch und Englisch anzueignen. Im laufenden Schuljahr fördern wir die Maß-nahme an zwei Bochumer und einer Dortmunder Gesamtschule. Einzelheiten zu der Fortführung werden erst mit Ablauf des laufenden Schuljahres festgelegt, wenn wir mehr Erfahrungen mit dem Programm gesammelt haben.

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Stühlerücken im Kuratorium

März 2020

 

Im März 2020 stand die Wieder- bzw. die Neuwahl von Kuratoriumsmit-gliedern an. Ludwig Mauer, der schon Geburtshelfer bei der Gründung unserer Stiftung war, wollte aus Altersgründen nicht wieder kandidieren. Er hat mit seinen langjährigen weitreichenden Erfahrungen in verschiedenen charitativen Gremien unserer Stiftung mit Rat zur Verfügung gestanden und mit seinem Humor unsere Sitzungen belebt. Wir werden ihn sehr vermissen.

Auch Karin Nickrawietz-Klein stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl. Sie stand unserer Stiftung seit Gründung als Kuratorin zur Verfügung. Sie ist Vorstand der von ihrem verstorbenen Ehemann gegründeten A. Wilhelm Klein Stiftung in Köln, die ebenfalls Bildungsförde-rung mit Schwerpunkt Studiendarlehen als Stiftungszweck hat. Da der Vorstand der Rivera-Stiftung auch im Vorstand der A. Wilhelm Klein Stiftung vertreten war, war der wechselseitige Erfahrungsaustausch fruchtbar.

Wir wünschen Karin alles erdenklich Gute.

Neu in unserer Kuratorium gewählt wurde Alexander Mauer. Die Namens-gleichheit mit Ludwig Mauer ist kein Zufall. Alexander Mauer ist von Hause Jurist und hat lange Jahre für das Haus Aral AG und später BP an prominenter Stelle gearbeitet. Seit knapp drei Jahren ist er zusammen mit einem Geschäftspartner Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Firma proINject GmbH, die sich mit Projektberatung und der Vermittlung von Managern auf Zeit beschäftigt. Ehrenamtlich war er Sprecher des Juristenrats im Bistum Essen. 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Guatemala - ein Traum wird Wirklichkeit!

Februar 2020

Seit 2016 fördern wir Maßnahmen, die Jugendlichen und Frauen ohne ausreichende schulische und berufliche Ausbildung bzw. in Extremarmut lebend, einen Zugang zu Ausbildung, dem Arbeitsmarkt und/oder eigenem Erwerbseinkommen ermöglichen. Unser erstes Förderprojekt lief in der Region Quiché. In den Jahren 2016 -2018 förderten wir die (Neu-) Ausstattung und den Betrieb mobiler Ausbildungseinheiten, sogenannter CEDES, die jeweils halbjährlich vor Ort in den Dörfern handwerkliche Ausbildung in verschiedenen Berufen anbieten.

Abner, einer der Teilnehmer, kommt aus Joyabaj und absolvierte zuerst einen halbjährlichen Konditorei-Kurs in seiner Gemeinde, vertiefte dann in einem größeren Ausbildungszentrum sein Können und gründete in seinem Heimatort ein erstes Kleinunternehmen. Während der Ausbildung verdiente er dazu und sparte, um im Spätherbst 2019 seine neue Cafeteria auszustatten und zu eröffnen. Wir freuen uns, dass wir dem ambitionierten jungen Mann helfen konnten, seinen Traum zu erfüllen.

Rivera-Kuratorium beschließt neue Projekte

November 2019

Das Kuratorium der  Rivera-Stiftung  hat auf seiner Sitzung am 27.11.2019 neue Projektanträge im Gesamtvolumen von rd. € 63.000 genehmigt, wobei zwei der größeren Projekte bis zu fünf Jahre laufen. Hier die vorgesehen Projekte:

- Cosinus - Stärkung der schulischen Basiskompetenzen

Völlig neu , wenn auch mit bekanntem Partner, dem Chancenwerk e.V.,  ist das Förderprogramm unter dem Namen "cosinus". Im Rahmen der von uns früher an der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) unterstützten Lernförderung im Kaskadenmodell (SHS²) werden Basiskompetenzen in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch trainiert. Dahinter steht die Überzeugung, dass Lücken in Basiskompetenzen, z.B. Prozentrechnen in Mathe-matik oder grammatische Themen in Deutsch, die künftige Schulkarriere gefährden. Chancenwerk hat ein EDV-gestütztes System entwickelt, das ausgehend von einem Eingangstest und seiner Auswer-tung sogenannte Lernpakete erstellt. Die Übungshefte werden von den Schüler*innen in ca. sechs Wochen durchgearbeitet. Danach gibt es einen Zwischentest, auf dessen Basis ein neues Lernpaket erstellt wird und wieder einen Test u.s.w.. Am Ende der Schuljahres wird die Diagnose an Hand eines wissenschaftlich basierten Kompetenztest wiederholt und der Erfolg gemessen.

Rivera-Stiftung unterstützt den Einsatz des Programms an zwei Bochumer Gesamtschulen, der Erich-Kästner-Schule und der Willy-Brandt-Gesamtschule mit bis zu € 8.000 im Schuljahr 2019/2020.

- Naturwissenschaftliche Experimentierkurse - Zyklus II

Seit 2014 fördern wir in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein ScienceLab an Bochumer Grundschulen Experimentierkurse mit Themen aus dem Sachunterricht  - s.a. unter Projekte/ "Forscher an Grundschulen" -. Der erste 5-Jahres Zyklus an drei Schulen in Bochum-Wattenscheid geht in 2020 zu Ende. 

Wir haben jetzt schon für das nächste Jahr den zwei-ten 5-Jahres-Zyklus  auf den Weg gebracht Er wird an drei Bochumer Grundschulen, der Hufelandschule, der Köllerholzschule und der Waldschule mit dem sogenannten Klassenprojekt starten. Die Kinder werden in kleinen Gruppen experimentieren, um Antworten auf naturwissenschaftliche Fragen zu finden.

Den Zyklus werden wir in den 5 Jahren mit knapp € 30.000 fördern.

- Uganda - 2. Ausbildungslehrgang Solartechniker

Ende Juli bis Anfang September 2019 fand der erste von uns geförderte Trainingskurs für 9 Solartech-niker in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, statt. Er wurde von der Handwerkskammer Köln mit 3 Co-Trainern *innen unterstützt. Alle Teilnehmer* innen, die eine Ausbildung als Elektrotechniker hatten, schlossen den Kurs mit Erfolg ab. Die Kursleiterin lobte den Enthusiasmus und den Willen bei allen Teilnehmern sich neues Wissen anzueignen.

Der gute Verlauf des Kurses hat uns ermutigt, in 2020 einen weiteren Kurs für 10 - 12 Teilnehmer* innen finanziell möglich zu machen. Der Kurs wird auf fünf Wochen verlängert. Die Rivera-Stiftung übernimmt die Kursgebühren von € 200 pro Teilnehmer und die Unterbringungskosten für die, die außerhalb von Kampala leben. Insgesamt werden wir den Kurs mit bis zu € 4.800 fördern.

- Bangladesch - hochwertige Grundschulbildung an 12 staatl. Schulen

Unverändert ist die Unterrichtsqualität an den staat-lichen Grundschulen in Bangladesch schlecht. Wesent-liche Ursachen sind die schlechte Ausbildung und hohe Fehlzeiten der Lehrer, überfüllte Klassen, Mangel an kindgerechtem Lehrmaterial und der desolate Zustand vieler Schulgebäude. Außerdem fehlen an vielen Schu-len Vorschulklassen, die sich positiv auf die Motivation und die späteren Schulleistungen auswirken.

Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zu-sammenarbeit und Entwicklung) fördert die Verbes-serung von insgesamt 40 staatlichen Schulen zu 75% des Projektvolumens. Für 12 der Schulen über-nimmt die Rivera-Stiftung die Refinanzierung des Eigenanteils mit insgesamt € 20.600 verteilt über vier Jahre.

Tansania - Lesefreude, ein Schlüssel für erfolgreiches Lernen

September 2019

Tansania ist, wie viele afrikanische Länder, von einer oralen Tradition geprägt. Geschichten, Erzähl-ungen werden nur mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. 20% der erwachsenen tansanischen Bevölkerung können weder lesen noch schreiben. Mehr als 10% der Schüler*innen können nach der 7. Klasse unzureichend Kisuaheli-Texte lesen, 52% keinen englischen Text, obwohl der Unterricht in den weiterführenden Schulen auf Englisch erfolgt.

Wesentliche Ursache hierfür ist u.a. die mangelnde Ausstattung der Schulen mit Schulbüchern. Im Schnitt teilen sich 5 - 10 Schüler*innen ein Buch. Zudem fehlt es in den Schulbüchereien - wenn denn welche vorhanden sind - an Kinder und Jugendbüchern, die Freude am Lesen vermitteln. Auch ist den Schulleitungen und den Lehrern das Bedeutung des Lesens für den Lernerfolg nicht bewusst.

Zur Linderung dieses Mangels hat unser Projektpart-ner in Tansania, PROBONO, hat Fördermittel des Bun-desministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bewilligt bekommen, um an zwei tansanischen Schulen, der Relijuu Primary School und der Irkisongo Secondary School, Schulbü-chereien einzurichten bzw. neu auszustatten. Das BMZ fördert das Projekt zu 75%. Die  Rivera-Stiftung refinanziert in den Jahren 2019 und 2020 mit

€ 8.000 die Hälfte des zu erbringenden Eigenanteils.

 

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Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) Förderung beendet

Juli 2019

Nach stolzen 10 Jahren endete unsere Förder-ung von zuletzt drei Programmen zur Unter-stützung dieser Schule und ihren Schülern bei Schließung von Wissenslücken und der Inte-gration von Flüchtlingen. In dieser Zeit sind knapp € 100.000 in die Lernförderung, in die "Bewegte Pause" (d.h. Mittagsbetreuung an den langen Schultagen durch Sport und Spiele) und zuletzt die Unterstützung der Integra-tionskurse für Flüchtlingskinder geflossen.

Gerne hätten wir die HBG weiter unterstützt. Aber zwischen unserem Projektpartner Chancenwerk e.V. , der alle Programme konzeptionell, personell und organisatorisch begleitete, und der Schule waren Differenzen entstanden, die immer schwerer zu überbrücken waren. Endgültiger Auslöser für die Trennung eine konzeptionelle Änderung der Lernförderung durch Chancenwerk. 

Nachdem in NRW Hausaufgaben für Schüler der Mittelstufe weitgehend abgeschafft worden waren, war die Frage der Lerninhalte in den Lernförderstunden dringend geworden. Chancenwerk entwickelte ein Computer-gesteuertes Konzept, das bei jedem/jeder Schüler*in individuell Lücken in Basiskompetenzen ermitteln und durch Trainings schließen soll, genannt "Cosinus". Die entschei-denden Fachlehrer wollten eine solche Kursänderung nicht. Somit endete auch unsere Förderung.

Wir sehen das mit einem weinenden und eine lachenden Auge. Lachend, weil wir mehr Freiraum für neue Projekte erhalten. Gleichzeitig hoffen und glauben wir, dass wir einigen hundert Schüler* innen Hilfestellung auf ihrem Weg in die persönliche, schulische und letztlich auch berufliche Zukunft geben konnten.

Guatemala 3 - schulische und berufliche Bildung als Weg in die Selbständigkeit

April 2019

Ziel unserer beiden Projektpartner für Guatemala, Rhein Donau Stiftung (RDS) und FUNDAP,   ist es unverändert den in den armen Landregionen lebenden Menschen Guatemalas - meist indianischer Abstammung - durch schulische und berufliche Bildung zu einer Verbesserung ihres Einkommens und damit ihrer Lebensbedingungen zu verhelfen. So erhielt RDS auch für das Projekt "Altiplano" die Zusage für eine 75%-ige Förderung durch BMZ-Mittel.

In Guatemala, dem bevölkerungsreichsten Land Mittelamerikas, leben mehr als 50% der Bevölke-rung in Armut bzw. extremer Armut. 60% der Jugendlichen absolvieren die 9-jährige Schule nicht bis zum Ende. Sehr wenige bekommen eine tech-nische Ausbildung. So ist es für die meisten äußerst schwierig eine fair bezahlte Arbeitsstelle zu bekommen. In den Projektgebieten von FUNDAP im Südwesten des Landes ist die Situation noch schlechter.

 

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Uganda - Know how für umweltfreundlichen Strom

April 2019

Weltweit haben rund 1,2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. In Uganda sind es 80% der Bevölkerung. Besonders schlecht ist die Stromversorgung auf dem Land. Die meist genutzte alternative Lichtquelle ist Kerson. Das Brennmaterial verbreitet allerdings einen gesundheits- und umweltschädlichen Rauch und ist zudem teuer. Die sinnvolle Alternative ist Solarenergie.

Unsere neue Partnerin - Stiftung Solarenergie, Freiburg, von der dieses Bild stammt, - stattet mit Spendenmitteln ganze Dörfer mit Solarpanels aus. In den Solardörfern werden sowohl die privaten Häuser und Hütten als auch die Gemeinschaftsgebäude mit Licht spendenden Solarpanels ausgestattet. Für die Wartung und den Service entrichten die Bewohner eine Nutzungsgebühr.

Ebenso wichtig wie die Energieversorgung ist unserer Partnerin der Aufbau eines lokalen Solarhand-werks. Sie fördert die Gründung von lokalen Unternehmen, die die Solaranlagen planen, installieren und warten. Das schafft dauerhafte Arbeitsplätze für Solartechniker. 

Um das nötige Know How vor Ort zu bringen hat die Stiftung Solarenergie in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Köln und der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)  ein Konzept für eine duale Ausbildung der Solartechniker entwickelt mit derzeit fünf Wochen Theorie unterbrochen von Praxiswochen in angeschlossenen Solarunternehmen.

Die theoretische Ausbildung findet in Ugandas Haupt-stadt Kampala statt. 

Die Rivera-Stiftung fördert den im August 2019 stattfindenden Kurs mit 12 Teilnehmern und übernimmt die Kursgebühren, die Kosten für Unterbringung und Verpflegung im Gesamtvolumen von € 3.000. Nach erfolgreichem Abschluss werden die frisch ausgebildeten Techniker von den Mitgliedsunternehmen eingestellt. 

Mit dieser Förderung möchten wir jungen Menschen in einem Land mit hoher struktureller Arbeitslosigkeit zu einem guten Arbeitsplatz zu verhelfen. 

Guatemala 1 - Puerta de Occidente 2016 -2018 erfolgreich beendet

Februar 2019

Das Projekt förderten wir in dem o.a. Zeitraum mit € 15.000. Ziel war es mit drei mobilen Aus-bildungseinheiten in jeweils 6-monatigen Kursen unterprivilegierten Menschen (über- wiegend Frauen auf dem Land) handwerkliche- und betriebswirtschaftliche Qualifizierung anzubieten. Mehr als 50% der Teilnehmer*-innen sollten in den Kursen in Bäckerei/Kon-ditorei, Kochen, Konfektion, Frisörhandwerk und Schmuckherstellung soweit Fertigkeiten erwer-ben, um eine (selbständige) einkommensstei-gernde Tätigkeit aufzunehmen.

715 Personen (89,5% Frauen) schlossen eine solche Ausbildung ab und die Hälfe von ihnen setzten die Kenntnisse für ein besseres Einkommen ein. 

Der guatemaltekischen Projektpartner (FUNDAP) hat zudem erreicht, dass die erworbenen Abschlüsse durch das dortige Bildungsministerium anerkannt werden. Wir danken bei dieser Gelegenheit auch unserem deutschen Projektpartner Rhein-Donau-Stiftung für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Besuch in Indien - Februar 2019

Februar 2019

Unsere Partnerorganisation "Light of Life" (LOLT), die die von uns geförderten Computer-Zentren betreibt, hat ihren Sitz in Mumbai (früher: Bombay), einer Mega-City mit mehr als 20 Mio. Einwohnern. Die Projekte von LOLT liegen im ländlichen Raum 2-3 Stunden Autofahrt nach Osten entfernt. Es dauert mehr als eine Stunde bis man das Stadtgebiet verlässt. Vorbei ziehen moderne Wohnhochhäuser, mit Wohnungen, die für die meisten Inder unerschwinglich sind,  und Slums.

Die Fahrt zu dem Ort Kadav dauert 2,5 Stunden. Hier hat die Kommune LOLT zu verbilligter Miete zwei kleine (Laden-) Räume für den Computerunterricht zur Verfügung gestellt. 

In einem der Räume drängen sich Kinder und Jugendliche um die 10 Rechner. Die kleineren tragen Schuluniform. Sie sind von der nahe liegenden Schule abgeordnet, da sie auf ihrem Stundenplan EDV stehen haben, aber keine Rechner. Die Kinder sollen sich mit dem Medium vertraut machen und arbeiten mit einem Zeichenprogramm. Ältere sitzen an Rechnern, um Tests zu machen und sich auf die MSCIT-Prüfung vorzubereiten, einer staatlich anerkannten Prüfung, die bei künftigen Bewerbungen nützlich ist. Zur Unterstützung ist jeweils mindestens ein Computer-Trainer anwesend. Im Nebenraum werden via Beamer Charts an die Wand geworfen, um Theorie zu vermitteln.

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Was sonst noch 2018 geschah!

Die Leitung der HBG (Heinrich-Böll-Gesamtschule, Bochum) freut sich über eine Weiterförderung der dort laufenden Projekte: Lernförderung in den Klassenstufen 5 bis 8 unter dem Namen "SHS²", Sport in der großen Mittagspause, "Bewegte Pause" genannt und DAZ = Deutsch als Zweitsprache mit € 13.000 für das Schuljahr 2018/19.
Das Deutschlandstipendium wurde für das Wintersemester 2018/19 verlängert. Wir freuen uns, Nilgün Özdemir als Studentin für das Lehramt in Chemie und Mathematik weiterfördern zu können. Neben guten Studienergebnissen engagiert sie sich in diversen sozialen Projekten u.a. bei Lehrkrä-fte+, das an der Ruhr-Universität geflüchtete Lehrer auf das deutsche Lehramt vorbereitet.

Das Projekt "Naturwissenschaftliche Bildung für Grundschulkinder" wurde planmäßig an Bochumer Grundschulen fortgesetzt. An der Günnigfeldschule experimentierten Lehrer zum Thema Akustik. An der Glückaufschule und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule gab es in den 3. und 4. Klassenstufen Klassenprojekte zu den Themen Elektrizität und Optik. Insgesamt nahmen 172 Kinder und 28 Lehrer an den Kursen teil. Zusätzlich wurden Referendare/innen und Praktikanten/Praktikantinnen in die Veranstaltungen eingebunden. 

Die Lehrer/innen hat die praktische Arbeit an den Themen begeistert. Alle Schulen bleiben bei der Stange und werden 2019 weitermachen. Wir fördern das Projekt mit rd € 5.000 p.a..

Die CTCs (Computer Training Centres) in Indien, Bundesstaat Maharashtra, erfreuen sich stetig steigender Beliebtheit und Teilnehmerzahlen, auch weil unsere Partnerorganisation Light of Life (LOLT) viel Energie für Werbemaßnahmen auf den umliegenden Dörfern aufwendet. Die Kurse werden inzwischen an drei Standorten angeboten. Rivera unterstützt die Kurse in 2018 mit € 4.000.

Costa Sur - Zweites Projekt in Guatemala

Unsere Projektpartnerin, die  Rhein- Donau-Stiftung (RDS), hat weitere Fördermittel des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit ..)  für den Ausbau ihrer Projekte in Guatemala erhalten. Ziel ist es auch hier, durch handwerklich/technische Ausbildung  unterprivile-gierten Menschen bessere Einkommensquellen zu erschließen und damit ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. 

Von der guatemaltekischen Partnerorgani-sation FUNDAP werden im Südwesten des Landes eine stationäre und drei mobile Ausbildungsstätten (CEDES) unterhalten. Letztere bieten 6 - monatige Grundkurse in verschiedenen Handwerksberufen an, um den Teilnehmern zu ermöglichen, sich danach mit einem Kleingewerbe selb-ständig zu machen und ein verbessertes Einkommen zu  erzielen. Insgesamt 720 Frauen und Jugendliche sollen an den Kursen von Frisör über Konditorei bis hin zu Schneiderei geschult werden. Die Fördermittel werden primär zur Neuausstattung der mobilen Einheiten benötigt.

Ergänzt wird das Programm durch vorgelagerte Sensibilisierungskurse für Jugendliche, um sie von der Notwendigkeit einer Berufsausbildung zu überzeugen. Nachgelagert startet FUNDAP ein Förderprogramm für Existenzgründer, in denen die Absolventen in Produktentwicklung, Kostenkalkulation, Verkaufsstrategie etc. geschult werden.

Rivera unterstützt das Projekt mit einem Fördervolumen von € 10.000 in den Jahren 2018 und 2019. 

Das Kuratorenteam wird verstärkt

Februar 2018

 

Neuer Kurator

wir freuen uns sehr, dass unser Kuratoren-Team Zuwachs bekommen hat. Holger Krause, 58 Jahre alt, Abteilungsdirektor bei der Frankfurter Bankgesellschaft AG, Frankfurt, wurde per 01. Februar 2018 einstimmig als zusätzliches Mitglied in unser Kuratorium gewählt. Er verstärkt vor allem die Kompetenz im Bereich der Kapitalanlagen, ist uns aber auch in der Beurteilung unserer Projekte ein wertvoller Mitstreiter.

Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Tanzania - Besuch der Edmund Rice Secondary School

Februar 2018

Nach einer 45-minütigen Fahrt durch die wuselige 3-Mio Stadt Arusha, erreichen wir 5 km außerhalb, zuletzt auf holperiger Staubstraße, den Schulkomplex der Edmund Rice Sescondary School (ERSS).

Er ist total, ummauert und hat eine überwachte Einfahrt.  Derzeit hat die ERSS 1.300 Schüler/innen, davon 1.100  im Internats-betrieb. Entsprechend dem tansanischen Schulsystem durchlaufen Schüler nach einer 7-klassigen Grundschule , an der ERSS eine 4-stufige "Unterstufe" mit einem Abschluss "O- Level" und können nach weiteren 2 Jahren mit  einem "A-Level"-Abschluss die Hochschulreife erreichen - vergleichbar mit dem amerikanischen Collegeabschluss.

Als private Schule erhebt die ERSS Schulgebühren von bis zu 2 Mio. TZS (= € 722) pro Jahr, etwas nach unten gestaffelt nach Level und ob Boarding oder nicht. Einige begabte Kinder aus armen Verhältnissen erhalten von externen Sponsoren Stipendien. Alle tragen einheitliche Schulkleidung. Ein Kopftuch/Hidschab wird nicht geduldet.

Der Schulleiter, Br. Simon Kaswahili Nyanda, ein kleiner, schmaler, sehr lebhafter Mann, empfängt uns zusammen mit dem für die Schulpartnerschaften Verantwortlichen, Mr. Mmbagha.

An dem von uns geförderten 1-wöchigen Fort-bildungsprogramm für einen schülerzentrier-ten Unterricht nehmen 10 der 40 Lehrer 2 mal jährlich teil. Die Schulleitung sorgt dafür, dass danach alle übrigen Lehrer in den Inhalten der Kurse geschult werden und alle die neue didak-tische Methode in ihrem Unterricht auch an-wenden. Mr. Kaswahili bestätigt, dass der Lernerfolg der Schule dadurch spürbar verbessert wurde. Es wird mehrfach betont, dass es an der Schule, anders als gemeinhin üblich, keine körperlichen Strafen gibt, was auch Teil des didaktischen Programms ist.

Es folgt ein ausführlicher Rundgang über das Schulgelände mit Unterrichtsbesuchen

                                                                                          

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Wir feiern 10 Jahre Rivera ... Förderer und Projektpartner feiern mit!

Februar 2018

Seit zehn Jahren fördert die Rivera-Stiftung Bildungsprojekte in Deutschland und in Entwicklungsländern. € 220.000 wurden in dieser Zeit an Fördermitteln vergeben. Grund genug für die Stifter, Partner und Förderer der Rivera einzuladen und in den schönen Räumen des Bochumer Gesell-schaftsvereins Harmonie zu feiern. Lehrer und Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule feierten nicht nur mit, sondern trugen maßgeblich zum Gelingen des Abends bei.

Als Förderstiftung sind wir auf Kooperations- partner angewiesen, die Projekte entwickeln und umsetzen. Wir sind glücklich, in dem Jahrzehnt immer vertrauenswürdige Projekt-partner gefunden zu haben, die unsere gemeinsamen Vorhaben zum Erfolg führen.   Frau Granel (Chancenwerk e.V.), Herr García (Rhein-Donau-Stiftung) und Frau Dr. Schettler (ScienceLab) waren nicht nur zum Teil von weit her unserer Einladung gefolgt, sondern stellten sich in einem Interview Fragen zu ihrer Motivation und zu ihren Zukunftsplänen. Die Zuhörer gewannen einen hautnahen Eindruck von dem hohen Engagement aller vertretenen Partner.

In Bochum unterstützen wir seit 2009 die Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) in ver- schiedenen Bereichen (Förderunterricht, Sport in der Mittagspause und bei den In-tegrationskursen). Als Dankeschön präsen-tierte eine Band der Schule mit zwei Sän-gerinnen und Musikern auch aus der Leh-rerschaft unter Leitung von Frau Heckely als musikalische Begleitung neun Songs, die das Publikum begeisterten.

Zum Abschluss des Programms boten die Mit-glieder des Kuratoriums und des Vorstandes einen nicht ernst gemeinten Einblick in ihre Arbeit und diskutierten in einer "außeror-dentlichen" Kuratoriumssitzung verschiedene Fragestellungen einzelner Projekte. 

Natürlich durfte das leibliche Wohl nicht feh-len, und so wurde das gemeinsame Abend-essen Plattform für das nähere Kennenlernen der Teilnehmer untereinander.

 

Über das Jubiläum berichtete am 05.02.2018 auch die WAZ (s.a. unter "Presse").

 

Bangladesch - Schule für eine selbstbestimmte Zukunft!

Oktober 2017

Seit 2017 sind alle sechs Klassenstufen - einschließlich der Vorschulklassen - in den drei von uns geförderten Grundschulen voll belegt, so dass mit unserer Hilfe, 581 Schüler(innen) eine hochwertige Grundschulbildung erhalten. Neun Lehrer(innen) unterrichten in Vormittags- und Nachmittagsschichten.

Für 81 Schüler(innen) der 5. Klassen stehen die staatlichen Abschlussprüfungen bevor. Es wer-den fleißig Probeaufgaben gelöst, um den Übergang zu weiterführenden Schulen zu schaffen. Unser Partner Netz e.V. und die Partnerorganisationen vor Ort unterstützen die Schüler (innen) nach Kräften dabei.

Leider haben die sintflutartigen Monsun-Regenfälle im August 2017 die in einem Dorf am Fluss Brahmaputra gelegene Fazul Karim Anandalok Grundschule einschließlich der Einrichtung und der Lernmaterialien schwer beschädigt. Da die auf dem gemauerten Fundament stehenden Wände - flexibel - aus Wellblech errichtet waren, konnten die Bauteile provisorisch verlegt und als Ersatzgebäude genutzt werden. Aufgrund des großen Einsatzes der Partner-Organisationen und der lokalen Bevölkerung wurden die Schäden schnell behoben und der normale Schulbetrieb fortgesetzt.

Tansania - Was Lehrer noch lernen können!

Juli 2017

Es klingt wirklich gut : 90% aller tansanischen Kinder besuchen die Grundschule, 33% eine weiterführende Schule. An allen staatlichen Schulen wurde das Schulgeld abgeschafft und das, obwohl auch Tansania mit einem Bruttosozialprodukt von nur US$ 1.000 pro Kopf und Jahr zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Aber es gibt einen Preis: die Qualität des Unterrichts! Lehrer werden schlecht bezahlt, es gibt zu wenige - vor allem in Mathematik und Naturwissenschaften-, Lehrer sind schlecht qualifiziert, die Klassen sind bis zu 70 Schüler stark, frontaler Unterricht - Referieren aus dem Schulbuch durch die Lehrer und Auswendiglernen seitens der Schüler - ist die Regel ebenso wie die Prügelstrafe.

Folge: die Durchfallquote bei den staatlichen Examina liegt bei 60% und das, obwohl am Markt qualifizierte Arbeitskräfte fehlen.

Wie kann die Qualität des Unterrichts verbessert werden?

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Jetzt experimentieren die Lehrer

April 2017

Das hätten die Schüler gerne gesehen!!!

13 Lehrerinnen der Günnigfeldschule einschließlich der Schulleiterin, Frau Lyding, und einem Lehrerkollegen experimentierten Anfang des Monats mit Elan zum Thema Naturgewalten. Gebastelt und trainiert wurde zu den Fragen: wie ist die Erde aufgebaut?, wo schwimmen die Kontinentalplatten (Knäckebrot in Stärkesuppe)?, wie kommen Erdbeben zustande und wie misst man die?  (mit einem selbstgebauten Seismograph)!, und was machen so die Vulkane?. Zutaten wie Stickstoff, Spülmittel, Teelichter machten das Thema aus dem Sachunterricht anschaulich. Dass die Lehrer(innen) viel Spaß dabei hatten, ist an den Bildern gut zu erkennen. Frau Meyerhofer von ScienceLab führte durch die Themen und stand bei den Experimenten hilfreich zur Seite.

Wir sind sicher, dass sich die Schüler auf einen spannenden Unterricht freuen können und wünschen allen Beteiligten viel Erfolg.

Unser Projektbesuch in Guatemala

Februar / März 2017

"Una batidora, una batidora!" ruft Celia. Sie hat Geburtstag und ist Teilnehmerin in einem Konditorkurs eines CEDEs, in San Andrés Semetabaj (Provinz Sololá, Guatemala). Die kleine energiegeladene Frau wünscht sich eine Küchenmaschine, die sie in dem CEDE - dem mobilen Ausbildungszentrum unserer guatemaltekischen Partnerorganisation FUNDAP - kennen und zu bedienen gelernt hat. Stolz präsentiert sie ihre üppig mit Früchten dekorierten Torten, die sie künftig für Freunde und die Nachbarschaft herstellen und verkaufen will. Einen Backofen hat sie schon auf Kredit angeschafft und wenn der abbezahlt ist, .... .

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Grundschulen Bangladesch. Fortschritte 2016

Januar 2017

Die drei in den Jahren 2013 - 2016 auch mit unserer Hilfe errichteten Grundschulen haben in 2016 alle 6 Klassen-stufen, inklusive Vorschule, gefüllt. Mit unserer Förderung werden in den drei Schulen nunmehr 530 Grundschüler beschult. Die Lehrkräfte gelten als engagiert und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und profitieren vom Erfah-rungsaustausch mit Kollegen von Partnerschulen. Ziel ist es dabei vor allem, die Inklusion von Kindern mit Behinderungen zu fördern und einen sonst in dem Land nicht üblichen interaktiven Unterricht fest in den Schulen zu verankern. Außerdem arbeiten die Lehrerteams an Bildungsmaterialien.

 

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Nachhaltige MINT-Förderung startet an Glückauf-Schule

November 2016

Das Gebäude der Glückauf-Schule mag zwar alt aussehen, das Kollegium ist das Gegenteil: jung, begeisterungsfähig und motiviert.

Im Herbst letzten Jahres entschieden sich Kollegium und Schulleitung der Schule an dem 5-Jahres-Programm zur Einführung und Einsatz von naturwissenschaftlichen Experimentierkursen teilzunehmen.

Im ersten Schritt fand am 22.11.2016 in der Schule nach dem regulären Unterricht eine Einführung zu dem geplanten Programm statt. Frau Meyerhofer von ScieneLab erläuterte die 5 Schritte, die die Schule gehen wird, um nach und nach verschiedene naturwissenschaftliche Themen aus dem Sachunterricht in experimenteller Weise in den Unterricht einzubauen. Zur Auswahl standen Elektrizität und Magnetismus, Mechanik, Optik Akustik, Naturgewalten. Die Lehrerinnen entschieden, dass die Schule im Mai mit dem Thema Mechanik das erste Klassenprojekt starten soll, das Frau Meyerhofer mit jeweils zwei Klassen der 3. und 4. Klassenstufe durchführen wird. Die Lehrerinnen der Klassen werden die Projekttage beobachten und helfend begleiten.

 

Wir wünschen allen viel Erfolg!!

Studenten helfen Schülern - Wer engagiert sich?

September 2016

Wer engagiert sich in unserem Projekt?

Was sind die Motive? Einen haben wir befragt!

Kevin Jakubowski kümmert sich schon seit dem Schuljahr 2013/14 um Schüler(innen) in der Lernförderung und gibt Intensivkurse in Mathematik. Er studiert Biologie, Politik/Wirtschaft/Gesellschaft mit dem Ziel Lehrer für die Sekundarstufen I und II zu werden.

Er selbst kommt aus einer Migrantenfamilie .....

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Alphabetisierung II

April 2016

Nach Beendigung der BOSEI-Kurse durch den IFAK e.V. blieb der Bedarf an Alphabetisierung von ca. 70 jugendlichen Flüchtlingen allein in Bochum ein weiter sehr drängendes Problem. Das kommunale Integrationszentrum der Stadt Bochum, KIBO, beauftragte die Hasenschule gGmbH mit der Durchführung entsprechender Kurse. Das Institut hat eine 30-jährige Erfahrung mit der Vermitt-lung von Lese- und Rechtsschreibkenntnissen an Kinder und Erwachsene. Es praktiziert eine ganz spezielle Lehrmethode unter Verwendung von Lautgebärden, die das Lesen schneller erlernbar machten soll.

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Forscherkurse an drei Bochumer Grundschulen

Februar bis April 2016

 

 

Anfang 2016 führte Frau Meyerhofer an der Grundschule Günnigfeld für die 1. und 2. Klassenstufe, und den Grund- schulen Laer und Maischützenstraße für die 3. und 4. Klassenstufen naturwissenschaftliche Forscherkurse durch. Insgesamt 230 Kinder experimentierten zu Fragen der Elektrizität und 10 Lehrkräfte nahmen als Beobachter teil.

 

Die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache und die Lehrer nahmen aus den Tagen mit, dass Kinder mit einer experimentellen Herangehensweise erreicht werden können, die sonst eher passiv dem Unterricht folgen.

 

Alle Schulen bewarben sich für weitere Kurse.

 

  

Kuratorium genehmigt hohe Ausgaben für 2016

November 2015

Gleich drei großvolumige Förderprojekte standen auf der Agenda der Herbstsitzung des Kuratoriums:

1. Guatemala: Ausbildung und berufliche Qualifizie-rung von Frauen und Jugendlichen zur Verbesserung der Lebenssituation 2016 - 2018. 54 % der Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes gilt als arm. In den den ländlichen Regionen liegt die Analphabetenrate bei  30 - 50%. Mobile Bildungszentren sollen für Verbesserung sorgen .
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2.   Bangladesch: Förderung hochwertiger Grundbildung    2016 - 2019
In den Jahren 2013 - 2015 übernahm die  Rivera-Stiftung die Co-Finanzierung für den Neubau und den anfänglichen Betrieb  von zwei  Grundschulen für die das  BMZ eine Förderzusage von 75%  gegeben hatte. Die beiden Schulen wurden weitgehend termingerecht errichtet und sind mit derzeit jeweils rund 140 Schülern in Betrieb.

Derzeit brauchen aber diese von unserem Projektpartner Netz e.V. errichteten hochwertigen Grundschulen weiter Unterstützung.        

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3.   Naturwissenschaftliche Bildung für Grundschüler

Sowohl unsere Kuratoren, die zu Jahresbeginn einen Experimentierkurs an der Günnigfeldschule besucht hatten, als auch die Schulleiterin dieser Schule und die das Projekt begleitende Lehrerin - beide waren auf der Kuratoriumssitzung anwesend -,  äußerten sich über dem Kurs-Angebot begeistert. € 5.750 genehmigte das Kuratorium für das Jahr 2017.

 

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Das Kuratorium macht den Weg für weitere Projekte frei

April 2015

Mit der Genehmigung von weiteren Mitteln für die BOSEI III und IV-Kurse sowie die Vertiefungskurse BSF 1-3 bewilligt das Kuratorium mit € 9.000 eine der größten Zuwendungen im laufenden Jahr und sichert die dringend notwendige Alphabetisierung von weiteren Flüchtlings- kindern.                                                                                            

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€ 4.950 stellte das Kuratorium für drei weitere naturwissenschaftliche Experimentierkurse für Grundschulen bereit, nachdem das Pilotprojekt an der Kirchschule, Bochum Wattenscheid sehr positiv verlaufen war.  

 

Zuletzt nachlassende Schülerzahlen bei dem Projekt "Studenten helfen Schülern ..." waren Anlass mit Schulleitung und verantwortlichen Lehrern der Heinrich-Böll-Gesamtschule sowie unserem Projektpartner, Chancenwerk e.V., über Ursachen und Maßnahmen zu diskutieren. Das Ergebnis erlaubte es dem Kuratorium mit € 9.000 wiederum Mittel für diese Projekt zu genehmigen. Weitere € 3.000 stellte das Kuratorium für sportliche Mittagsbetreuung an derselben Schule unter dem Titel "Bewegte Pause" bereit, eine Maßnahme, die bei den Schülern enormen Zuspruch genießt.

 

Im Rahmen des Deutschlandstipendiums genehmigte das Kuratorium für ein weiteres Jahr € 1.800 für besonders begabte und sozial engagierte Studenten/innen.

 

Transparency Logo erhalten

Oktober 2014

Transparency International e.V. kämpft gemeinnützig gegen Korruption, für Integrität und Transparenz in Politik und in der Gesellschaft. Der Verein hat unter anderem 10 Punkte definiert, die jede zivilgesellschaftliche Organisation der Öffentlichkeit zugänglich machen sollte.

Wir, als Rivera-Stiftung, unterstützen die Mission von Transparency. Deshalb haben wir uns den oben genannten Informationspflichen unterworfen und das Recht verliehen bekommen, das Logo der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft" zu führen.

Die Informationen finden Sie hier:

Selbstverpflichtung Transparente Zivilgesellschaft 

 

Naturwissenschaftliche Bildung für Grundschulkinder

ab Oktober 2014

Ziel dieses neuen Projektes ist es, die natürliche Neugierde von Grundschulkindern an der Welt, die sie umgibt, zu fördern und auf naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen zu lenken.

Zusammen mit dem gemeinnützigen Verein, Science-Lab, bietet Rivera-Stiftung Bochumer Grundschulen an, im Rahmen des Sachkunde-Unterrichts Experimentierkurse für Kinder der 3. und 4. Klassen- Stufe durchzuführen. Die Schüler/innen untersuchen dabei Fragestellungen zu Elektrizität und Magnetismus. 

 

Aktuell haben wir 13 Bochumer Grundschulen angeschrieben und sie eingeladen sich für die Experimentierkurse zu bewerben.

Wir freuen uns auf eine gute Resonanz von Bochumer Grundschulen.

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Eine tolle Idee

September 2014

Links im Bild Angela mit der glücklichen Gewinnerin
Links im Bild Angela mit der glücklichen Gewinnerin

 

Unsere liebe kölner Freundin,

Angela Kanya-Stausberg,

feierte am 21.09. ihren ....... Geburtstag. Geschenke sollten nicht mitgebracht werden. Aber jeder Gast konnte Lose kaufen. Zu gewinnen war ein Aufenthalt in Barcelona. Die Gewinnerin hatte auf ihre Glückszahl gesetzt und ein Los mit den Zahlen   ..29 verlangt. Das Los gewann!!

 Weiterer Gewinner waren/sind wir. Der Erlös der Tombola von € 600,00 ging an die Rivera-Stiftung zur Unterstützung ihrer Bildungsprojekte. Wir haben uns riesig gefreut und danken allen, die an der Verlosung teilgenommen haben. Insbesondere aber danken wir unserer Freundin für ihre tolle, warmherzige Idee!!

Juni 2014

Frau Gisela Luise Schmidt, verstorben im August 2013, die mit dem Unternehmer Friedrich Schmidt verheiratet war, hat unserer Stiftung ein bedeutendes Vermächtnis hinterlassen, das wir in Achtung vor der Lebensgeschichte der Eheleute Schmidt verwenden wollen.

Nachruf und Danke

Friedrich Schmidt entstammte einer kinderreichen Bergarbeiterfamilie

und konnte sich als junger Mensch keine höhere Schulausbildung

ermöglichen.

Mit viel Fleiß und Ausdauer holte er später Schulabschlüsse und

Studium nach und arbeitete sich vom Lehrling zum Geschäftsführenden Gesellschafter  in der Automobilbranche empor.

Sein eigener Lebensweg ließ ihn ihm den Wunsch reifen, anderen jungen Menschen mit Begabung die persönliche und berufliche Entwicklung zu erleichtern und soziale Einrichtungen zu unterstützen, die in diesem Bereich tätig sind. 

Gisela Schmidt teilte das Schicksal ihres Mannes. Durch die Wirren der Nachkriegszeit erlebte sie eine wechselvolle und nur unregelmäßige Schulzeit. Nach dem Tod ihres Mannes setzte sie das von beiden Eheleuten getragene Anliegen um, benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung und ihren Bildungsprozessen zu fördern, und verteilte wesentliche Teile des Vermögens auf in diesem Bereich tätige Einrichtungen, so auch auf uns, die Rivera-Stiftung.

Vorstand und Kuratorium werden das Vermächtnis im Sinne der Eheleute Schmidt in großer Dankbarkeit wahren.

Das Kuratorium genehmigt weitere Projekte

April 2014

Als wichtigstes Neuprojekt stellten wir dem Kuratorium die Förderung einer weiteren Schule in Bangladesch vor. Nachdem der Bau der ersten von uns geförderten Schule, der Haralal Roy Anandalok Grundschule, weitestgehend planmäßig verlaufen ist und wir großes Vertrauen in unsere Projektpartner gefasst haben, stimmte das Kuratorium der Zuwendung von weiteren € 11.000,00 (vertreilt auf 2 Jahre) für die Kazi Nazrul Islam Anandalok Grundschule zu. Beide Schulen wurden Anfang 2014 fertiggestellt und hatten bereits im Mai 2013 ihren Schulbetrieb in  einem provisorischen Gebäude aufgenommen.

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Außerdem genehmigte das Kuratorium die weitere Förderung folgender Projekte:

  • Indien, Jeevan Asha, Weiterförderung in 2014 mit € 4.850,00 im Wesentlichen für die Bezahlung des Computertrainers und seiner Hilfskraft sowie kleinere Investitionen in Hard- und Software.                                                          mehr lesen...
  • Heinrich-Böll-Gesamtschule/SHS², Bochum, Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung nach dem "Kaskadenmodell" für das Schuljahr 2014/15 mit bis zum € 9.000,00.  mehr lesen...
  • Heinrich-Böll-Gesamtschule, Bochum, "Bewegte Pause", Spiel und Sport für die 5. bis 8. Klassenstufe in der großen Mittagspause organisiert von Sportstudenten. Wir fördern die Bezahlung der Honorarkräfte mit bis zu € 3.500,00.    mehr lesen...

Das Kuratorium genehmigte zudem den Jahresabschluss unserer Stiftung für das Jahr 2013, aus dem wir die Mittelverwendungsrechnung  hier veröffentlichen.                                 mehr lesen...         

                                     

Gemeinschaftsgrundschule Bangladesch

Foto: Netz e.V.
Foto: Netz e.V.

Bangladesch zählt mit einem Pro-Kopf-Einkommen von € 590,00 p.a. zu den ärmsten Ländern der Welt. 3,3 Mio. Kinder haben keinen Zugang zu Bildung. Es gibt zu wenig Schulen in entlegenen Gegenden. Dort liegt die Alphabetisierungsrate nur zwischen 5,5 %  und 12,1 %. Der staatliche Unterricht ist unzureichend. 24% der Lehrer sind nicht ausgebildet. Die Lehraktivitäten werden nicht kontrolliert. Klassengrößen von 100 Kindern sind nicht selten. Nur 55 % der Kinder erreicht die 5. Klassenstufe.

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