Guatemala - berufliche und schulische Bildung

Warum Guatemala?

Das mittelamerikanische Land (17,2 Mio. Einwohner 2018) gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt von US $ 4.000 pro Kopf (2016) nicht zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Wohlstand ist aber hier im weltweiten Vergleich am wenigsten gleich verteilt. 54% der Bevölkerung gelten als arm, 13% als extrem arm. 68% der Erwerbstätigen leben von Gelegenheitsjobs ohne soziale Absicherung. Im Südwesten des Landes, unserer Förderregion, liegt das monatliche Familieneinkommen bei  € 275, weit unter dem Existenzminimum des Landes von € 435.

In dem Fördergebiet liegt die Analphabetenrate im Durchschnitt zwischen 20% und 30%, bei den Frauen noch deutlich höher.

Was können wir tun?

Unser Ziel ist es, Jugendlichen und Frauen in den benachteiligten Regionen ohne ausreichende schulische und berufliche Ausbildung bzw. in Extremarmut lebend, einen Zugang zu Ausbildung, dem Arbeitsmarkt oder eigenem Erwerbseinkommen zu ermöglichen.

Um einen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels zu leisten, arbeiten wir mit zwei Organisationen zusammen: 

  1. Der in München/Köln ansässigen Rhein-Donau Stiftung, die seit 1986 in Entwicklungsländern Bildung, Berufsbildung und Unternehmertum fördert. Die Stiftung führt das DZI Spendensiegel und übernimmt die aufwendige Beantragung der BMZ-Mittel, sowie
  2. der lokalen Organisation FUNDAP, die Projekte zur Armutsbekämpfung, zu schulischer und beruflicher Bildung sowie der Förderung von Beschäftigung unter Respektierung der Menschenwürde betreibt.