Uganda - Ausbildung Solartechniker 2019

Weltweit haben rund 1,2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. In Uganda ist es 80% der Bevölkerung. Besonders schlecht ist die Stromversorgung auf dem Land. Die meist genutzte alternative Lichtquelle ist Kerson. Das Brennmaterial verbreitet allerdings einen gesundheits- und umweltschädlichen Rauch und ist zudem teuer. Die sinnvolle Alternative ist Solarenergie

Unsere neue Partnerin - Stiftung Solarenergie, Freiburg, von der dieses Bild stammt, - stattet mit Spendenmitteln ganze Dörfer mit Solarpanels aus. In den Solardörfern werden sowohl die privaten Häuser und Hütten als auch die Gemeinschaftsgebäude mit Licht spendenden Solarpanels ausgestattet. Für die Wartung und den Service entrichten die Bewohner eine Nutzungsgebühr.

Ebenso wichtig wie die Energieversorgung ist unserer Partnerin der Aufbau eines lokalen Solarhand-werks. Sie fördert die Gründung von lokalen Unternehmen, die die Solaranlagen planen, installieren und warten. Das schafft dauerhafte Arbeitsplätze für Solartechniker. 

Um das nötige Know How vor Ort zu bringen hat die Stiftung Solarenergie in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Köln und der GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)  ein Konzept für eine duale Ausbildung der Solartechniker entwickelt mit derzeit fünf Wochen Theorie unterbrochen von Praxiswochen in angeschlos-senen Solarunternehmen.

Die theoretische Ausbildung findet in Ugandas Hauptstadt Kampala statt. 

Die Rivera-Stiftung fördert den im August 2019 stattfindenden Kurs mit 12 Teilnehmern und übernimmt die Kursgebühren, die Kosten für Unterbringung und Verpflegung im Gesamtvolumen von € 3.000. Nach erfolgreichem Abschluss werden die frisch ausgebildeten Techniker von den Mitgliedsunternehmen eingestellt. 

Mit dieser Förderung möchten wir jungen Menschen in einem Land mit hoher struktureller Arbeitslosigkeit zu einem guten Arbeitsplatz zu verhelfen.