Tätigkeitsbericht 2014

 

Die Rivera-Stiftung wurde zum 31.12.2007 von den Stiftern Dr. Richard und Verena Klix gegründet.
Die Rivera-Stiftung hat sich zur Förderung der Volks- und Berufsbildung verpflichtet und fördert Bildungsprojekte in Deutschland und in Entwicklungsländern. Sie arbeitet derzeit ausschließlich als Förderstiftung. Ihr Ziel ist es, mit ihren Mitteln die Bildungschancen von Menschen aus bildungsfernen Schichten so zu verbessern, dass sie in ihrer Gesellschaft einen positiven Beitrag zur Entwicklung ihres Landes leisten und ein ihrem Potential entsprechendes selbstbestimmtes Leben in Würde und Selbstachtung führen können.
Bei den Förderprojekten im Inland ist der aktuelle Schwerpunkt die Förderung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten. Neben der Verbesserung der Lebenschancen der Geförderten ist Ziel, das Potential auch der Menschen mit Migrationshintergrund im Hinblick auf die demographische Entwicklung für den Standort Deutschland besser zu nutzen.
Ziel der Projekte in Entwicklungsländern ist, einen kleinen Betrag dafür zu leisten, das Ansehen Deutschlands in der Welt zu stärken und den geförderten Menschen eine bessere Lebensperspektive in ihren eigenen Ländern zu geben und den Migrationsdruck zu verringern.


Stiftungsvermögen - Stiftungskapital
Das Stiftungsvermögen besteht im Wesentlichen aus zwei Immobilien:

   a) 8-Familienhaus Essen, Tiegelstr. 34 (Sozialwohnungen)

       Die Immobilie ist voll vermietet. Mietrückstände waren zum Bilanzstichtag minimal.

   b) Einfamilienhaus Bochum, Weidengrund 9.
       Das Haus wird von den Stifter genutzt. Sie zahlen eine monatliche Miete von € 2.000,00. Die

       laufenden Nebenkosten tragen die Nutzer.

Im Berichtsjahr flossen der Stiftung rd. € 245.000,00 aus dem Vermächtnis von Frau Gisela Schmidt zu. € 240.000,00 dienten der Stärkung des Stiftungskapitals. Rd. € 5.000,00 wurden als Spende vereinnahmt.

Per 31.12.2014 standen der Stiftung  rd. € 590.000,00 an liquidem Vermögen zur Verfügung - bei weiteren € 10.000,00 handelt es sich um Mietkautionsguthaben. Die Anlage der Mittel erfolgte in Anleihen, defensiven gemischten Fonds, einem auf Stiftungen spezialisierten (offenen) Immobilienfonds sowie mit einem kleineren Betrag in einem Mikrofinanzfonds. In 2014 realisierte Kursgewinne wurden i.H.v. € 9.000,00 der Umschichtungsrücklage zugeführt.
Per Ende 2014 betrug das Stiftungskapital € 1.475.000,00. Daneben bestanden insgesamt € 70.000,00 an Kapitalrücklagen.


Förderbereich / Projekte
Das Stiftungsergebnis betrug in 2014 € 64.000,00. Unter Einbeziehung eines Mittelvortrags von - € 600,00 wurden im Berichtsjahr € 26.200,00 den nachstehenden Projekten direkt zugewendet. Weitere € 8.700,00 wurden per Saldo für zugesagte Fördermaßnahmen den gebundenen Ergebnisrücklagen gem. § 62(1) Nr. 1 AO zugeführt. Die freie Kapitalrücklage gem. § 62(1) Nr. 3 AO wurde mit € 19.300,00 dotiert.


Die Fördermaßnahmen im Einzelnen:

 

1.   Indien – Jevaan Asha – Community-Center
      Computer-Ausstattung

In Indien, im indischen Bundesstaat Maharashtra, arbeiten wir mit dem „Light of Life Trust“, einem nach indischem Recht als steuerbegünstigt und caritativ anerkannten Verein zusammen. Mit den von uns 2011 zugewendeten 20 Computerarbeitsplätzen hat unser Partner zwischenzeitlich zwei Trainingsräume an unterschiedlichen Standorten ausgestattet.

Hier werden Computerkurse unterschiedlichen Zuschnitts durchgeführt, angefangen von 1-tägigen Schnupperkursen über 10-tägige Kurse zur Vermittlung von Basiskenntnissen bis hin zu 3-Monats- kursen, die mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen werden. Unser Partner erhielt Anfang 2014 die Lizenz vom Bundesstaat Maharashtra sogenannte MS-CIT-Kurse durchzuführen und bei erfolgreichem Abschluss ein entsprechendes Zertifikat zu verleihen.

Alle Angebote haben das Ziel, die Chancen für Schulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern -  aus der vor allem auf dem Land noch immer herrschenden bitteren Armut herauszufinden.
Seit 2012 fördert die Rivera-Stiftung das Projekt mit Mitteln für ergänzende Investitionen sowie die Bezahlung der Gehälter für den Computer-Trainer und die Hilfskräfte. In 2014 flossen in das Projekt € 4.990,00 - im Wesentlichen für den laufenden Betrieb.
Durch intensive Werbemaßnahmen an Schulen in den jeweiligen Regionen konnten die Teilnehmerzahlen ggü. 2013 auf 180 verdreifacht werden. Über 50 Teilnehmer absolvierten die staatlich anerkannte Schulung.

Die Zuwendung wurde auf der Kuratoriumssitzung vom 23.04.2014 genehmigt.
Für 2015 ist eine weitere Förderung vorgesehen.


2. Bangladesch –  Errichtung und Betrieb (für drei Jahre) von zwei Gemeinschaftsgrundschulen

Auch wenn das Bruttosozialprodukt/Einwohner/Jahr in Bangladesch in den letzten Jahren stark gestiegen ist (auf US$ 958 in 2013) ist die Armut immer noch extrem vor allem in den abgelegenen Gebieten auf dem Land. Außerdem herrscht in den ländlichen Gebieten akuter Bildungsnotstand. So sind in den staatlichen Schulen Klassengrößen von 100 Kindern sind nicht selten.
Unser Projektpartner, NETZ e.V., Wetzlar ist als gemeinnütziger Verein auf die Entwicklungszusam-menarbeit  mit Bangladesch spezialisiert und engagiert sich im Kampf gegen Hunger, für die Rechte der Ärmsten in den Dörfern sowie die Grundschulbildung in ärmlichen Regionen. 
NETZ e.V. hat eine Förderzusage des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zur Finanzierung von 75% der Kosten für den Bau und die In-Gang-Setzung von 14 Vor- und Grundschulen, wenn ein Eigenanteil von 25% der Kosten durch NETZ e.V. oder dritte Zuwendungsgeber aufgebracht wird.
Jede der Schulen erhält 3 Klassenräume, Lehrerzimmer/Bibliothek, Sanitäranlagen und Lehr-materialien. Ergänzend werden Schulspeisung in der saisonalen Hungerzeit und Gesundheits-Checks angeboten. Die Errichtung der Schulen ist in 2013 erfolgt. Der Schulbetrieb wird in den beiden Folgejahren begleitet und finanziert. Danach sollen die Dorfgemeinschaften die Schulen in Eigenregie übernehmen.
Im Rahmen dieses Projektes hatten wir bereits 2013 die Zuwendung des 25%-igen Eigenanteils für die Haralol Roy Gemeinschaftsgrundschule zugesagt. Weil uns das Projekt so überzeugte und die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner hervorragend klappte, entschlossen wir uns, eine weitere Schule, die Kazi Nazrul Islam Gemeinschaftsgrundschule zu fördern.

Der von uns übernommene Anteil für beide Schulen beträgt insgesamt € 22.200,00. Die Zuwendung wurde über 2 bzw. 3 Jahre verteilt. Die letzten Raten wurden in diesen Tagen überwiesen.  Das Projekt ist abgeschlossen.

Das Kuratorium genehmigte die Förderung der weiteren Schule auf seiner Sitzung am 23.04.2014.


3. Adam Wilhelm Klein Stiftung, Köln    
Die als gemeinnützig anerkannte Adam Wilhelm Klein Stiftung fördert begabte Studierende mit zweckgebundenen zinslosen Förderdarlehen.
Die Förderdarlehen werden dann gewährt, wenn die Antragsteller einen höheren Abschluss anstreben oder Unterstützung bei Auslandssemestern benötigen und BAföG oder andere im Inland übliche Fördermittel nicht zur Verfügung stehen. Die Förderung kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn Zusatzqualifikation erworben werden, die am Arbeitsmarkt gesucht sind. Die Förderung hat in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr.

Nach der Bologna-Reform werden zunehmend auch Studenten unterstützt, die nach Abschluss des Bachelor einen Masterstudiengang anstreben und dafür kein BAföG erhalten, obwohl die finanziellen Verhältnisse der Familie eine Unterstützung nicht ermöglichen.
In 2014 wurden 15 Studiendarlehen im Gesamtvolumen von € 26.500,00 vergeben. Daneben vergab die Stiftung einen Preis an Studierende der FH für herausragende Forschungs- u. Praxisprojekte über € 3.000,00.
Der Vorstand der Rivera-Stiftung ist im Vorstand der A. Wilhelm Klein Stiftung vertreten und hat Anteil an der Entscheidung über die Darlehensvergaben.
Spende 2014: € 1.000,00. Die Spende wurde in der Kuratoriumssitzung vom 19.11.2014 genehmigt.

 

4. Studenten helfen Schülern SHS² Heinrich-Böll-Schule (HBG), Bochum
Seit dem Schuljahr 2008/09 fördert die Rivera-Stiftung das Projekt „SHS²-Studenten helfen Schülern“ in Zusammenarbeit dem Chancenwerk e.V., Castrop-Rauxel an der Bochumer Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG). Es soll Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und/oder aus bildungsfernen Schichten fördern und ermutigen, ambitioniertere Bildungs- und Berufsziele zu realisieren.
Studenten der Ruhr-Universität Bochum betreuen individuell und in kleinen Gruppen Oberstufenschüler (Sek II) u.a. in Mathematik zur Vorbereitung auf die Abiturprüfung sowie – seit 2012/13 - Schüler der 9. und 10. Klassenstufe zur Vorbereitung der Zentralprüfungen für die mittlere Reife. Als Gegenleistung übernehmen diese Schüler bei Unterstufenschülern 2 Stunden pro Woche Förderunterricht und Hausaufgabenbetreuung. Dabei werden sie von Studenten unterstützt und begleitet.

Das Projekt soll nicht nur reine Nachhilfe bieten, sondern Vorbilder schaffen sowie das Selbstbe-wusstsein und eine positive Persönlichkeitsentwicklung der Schüler fördern. Die Rivera-Stiftung finanziert mit den zugesagten Mitteln die Honorare der unterrichtenden Studenten, Semina-re/Workshops für die beteiligten Studenten und Oberstufenschüler. Außerdem übernimmt sie mit einem Beitrag von max. 30% der Gesamtkosten die Organisations- und Verwaltungskosten, die bei der Partnerorganisation Chancenwerk e.V. entstehen. Die Eltern der geförderten Unterstufenschüler beteiligen sich mit einem Monatsbeitrag von € 10,00 finanziell an den Fördermaßnahmen. Zudem stehen zunehmend Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket - BuT-Mittel - für diejenigen zur Verfügung, die sich den Elternbeitrag nicht leisten können.
Im Schuljahr 2013/14 entwickelten sich die Schülerzahlen unterschiedlich. Während die Zahlen der Teilnehmer am Förderunterricht mit durchschnittlich 7 - 8 stark rückläufig war, nahmen an der Hausaufgabenbetreuung im Schnitt unverändert 41 Schüler teil. Fehlende Oberstufenschüler wurden durch studentische Honorarkräfte ersetzt.
Die Projektkosten lagen im Schuljahr 2013/14 aufgrund des geringeren Bedarfs an Förderunterricht mit € 10.300,00 deutlich niedriger als geplant. Rd. € 4.200 flossen aus Elternbeiträgen und BuT-Mitteln, € 6.100,00 betrug die Förderung durch Rivera.
Das Kuratorium genehmigte  in seiner Sitzung am 11.4.2013 die o.a. Zuwendung.
Für das Schuljahr 2014/2015 haben wir das Projekt insgesamt mit € 15.200,00 budgetiert, wobei wir von 50 Schülern in der Hausaufgabenbetreuung ausgehen. Die Zuwendung unserer Stiftung soll bis zu € 9.000,00 betragen. Der tatsächliche Bedarf für das ablaufende Schuljahr wird aber deutlich darunter liegen.


5. HBG Mittagsbetreuung – „Bewegte Pause“

Seit dem Schuljahr 2011/12 finanziert die Rivera-Stiftung auf Wunsch der Schulleitung der HBG zur Betreuung von Schülern der Jahrgangstufen 5/6  bzw. 7 – 10 ein Mittagsangebot. An drei langen Schultagen organisieren Studenten in der Mittagspause Sport- und Spielangebote. Für diese Arbeit sind Sportstudent(inn)en tätig, die im Rahmen ihres Studiums bereits entsprechende Qualifizierun-gen erfahren haben. Unterstützt werden die Student(inn)en von einem Verantwortlichen der Schule, der auch die schulische Aufsicht über die Angebote führt.

Das Angebot wird von den Schülern begeistert angenommen. Die Teilnehmerzahlen liegen inzwischen deutlich über 100. Lieblingssport ist Fußball. Die Organisation übernimmt das Chancenwerk.

Der Finanzierungsbedarf umfasst i.w. die Honorare der Studenten und lag im Schuljahr 2013/14  bei € 2.700,00.

Die Förderung wurde in der Sitzung des Kuratoriums am 11.04.2013 genehmigt.


6. Stipendium im Rahmen des Bildungsfonds der Ruhr Universität Bochum (RUB)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie in NRW fördern im Rahmen des "Deutschlandstipendiums", begabte Studierende in Deutschland mit monatlich € 150,00, wenn sich ein privater Part-ner findet, der das Stipendium um die gleiche Summe aufstockt.

Die RUB-Bildungsfonds der Ruhr-Universität Bochum übernimmt die Koordination der Förderung für Studierende der Ruhr-Universität. Der Fonds organisiert die Auswahl der zu fördernden Studenten über die Fakultäten und übernimmt die Auszahlung der Stipendien. Er überprüft jährlich den Studienfortschritt.

Die von uns im Berichtsjahr geförderte Studentin hat ihr Studium im März 2015 sehr erfolgreich abgeschlossen.

Das Zuwendungsvolumen beträgt p.a. € 1.800,00 und wurde vom Kuratorium für das Studienjahr 2014/2015 anlässlich der Kuratoriumssitzung vom 19.11.2014 genehmigt. Wir werden uns weiterhin im Rahmen dieses Programms engagieren.

 

7. BOSEI - Alphabetisierungskurse

Mit den vielen Krisenherden und Kriegen steigt auch die Zahl der begleiteten und unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen überproportional an. Allein in Bochum waren es bis September 2014 rd. 600. Sie sind Seiteneinsteiger in unser Schulsystem. Unter diesen Seiteneinsteigern in Bochum (BOSEI) sind auch zunehmend Analphabeten, die wie alle anderen auch Anspruch auf Schulunter-richt haben.

Bei den über 10-jährigen ist es aber schwierig bis unmöglich, eine Alphabetisierung im laufenden Schulunterricht nachzuholen. Die Betroffenen lernen in den Förderklassen zwar Deutsch, aber nicht Lesen und Schreiben. Die Vermittlung von Lerninhalten ist aber ohne diese Fertigkeit kaum möglich.

Die öffentliche Hand finanziert Alphabetisierungskurse für Erwachsene und „Junge Erwachsene“ , die keiner Schulpflicht unterliegen. Nicht alphabetisierte Schulpflichtige fallen durch das öffentliche Finanzierungsnetz. Die Stadt Bochum wünscht eine finanzielle Unterstützung / Förderung spezieller neu einzurichtender Alphabetisierungskurse für diese Zielgruppe.

Das Kuratorium der Rivera-Stiftung bewilligte auf seiner Sondersitzung am 02.09.2014 ingesamt € 6.000,00 für zwei Kurse a/120 Stunden, in denen 10 - 12 Teilnehmer/innen pro Kurs durch spezialisierte Lehrkräfte die Grundlagen der deutschen Schriftsprache vermittelt werden.

Für die Durchführung der Maßnahme haben wir in dem IFAK e.V., Bochum einen Partner gefunden, der weitreichende Erfahrungen in der Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen hat.  Der Verein engagiert sich für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe und ist als bevorzugter Projektpartner im Auftrag von umliegenden Kommunen und auch für NRW und den Bund tätig.

BOSEI I fand Nov./Dez. 2014 in den Räumen des IFAK statt. Am Ende des Kurses erfolgte eine Lernstandserhebung. Sie ergab, dass die Teilnehmer - überwiegend funktionale Analphabeten im Alter von 16 - 19 Jahren - deutliche Fortschritte in Lesen und Schreiben gemacht hatten. Auch die Motivation, die deutsche Sprache zu erlernen konnte gesteigert werden.

Für die noch nicht verbrauchten Mittel für BVOSEI II wurde eine Projektrücklage gebildet.


8. Naturwissenschaftliche Bildung für Grundschulkinder

Kinder sind neugierig und wollen die Welt entdecken. Am liebsten experimentieren sie selbst und erobern sich so neues Wissen. Die gemeinnützige Bildungseinrichtung Science-Lab e.V hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern dabei zu helfen, Antworten auf ihre Fragen an Natur, Technik und Umwelt zu finden und sich so Grundlagen für ein lebenslanges Lernen zu schaffen. Mit freiberuflichen Kursleitern organisiert sie Experimentierkurse für Kinder vom Kindergarten- alter bis zur 6. Klassenstufe.

Nach diesem Modell bieten wir Bochumer Grundschulen Unterstützung bei der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Fragestellungen im Sachkundeunterricht an. Unter Anleitung einer Kursleiterin formulieren die Kinder ihre "Forscherfragen"  und führen  dann in kleinen Gruppen die entsprechenden naturwissenschaftlichen/technischen Experimente durch, deren Ergebnisse sie am Ende in der Klasse präsentieren. Untersucht werden Fragen zu "Energie / Elektrizität / Magnetismus".

Die dazu notwendigen Experimentierstationen werden von dem/der Kursleiter(in) bereitgestellt und aufgebaut.

Dem Projektantrag vom 13.07.2014 über € 1.650,00 für ein Pilotprojekt an einer Bochumer Grundschule stimmte das Kuratorium am 21. bzw. 22.07.2014 im Umlaufverfahren zu.